ModellSTADTerkundung

Im Oktober 2003 wurde erstmals die ModellSTADTerkundung als Veranstaltungsformat in der Innenstadt ins Leben gerufen.

In den darauffolgenden Jahren wurde den B√ľrgern j√§hrlich erg√§nzend zu den Ver√∂ffentlichungen der Modellstadtheftreihe oder dem Booklet Merkzeichen 1992 ‚Äď 2002 die Erfolge der Sanierung vor Ort im Rahmen von Stadtrundg√§ngen pr√§sentiert.

Die Teilnehmer erhielten an den einzelnen Stationen des Rundgangs neben Informationen zu den baulichen Vorhaben auch die Möglichkeit sich vielseitige kulturelle Darbietungen anzusehen.

Mit mehreren hundert Besuchern reflektierte die ModellSTADTerkundung nicht nur die Erfolge der Sanierung, sondern hat sich selbst zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Lediglich im Jahr 2015 fand die ModellSTADTerkundung anlässlich des 1. Tags der Städtebauförderung in einem abweichenden Veranstaltungsformat statt und musste in den Jahren 2020 und 2021 pandemiebedingt gänzlich entfallen.

Chronik der ModellSTADTerkundung

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause und zum Abschluss der Modellstadtsanierung fand die 17. ModellSTADTerkundung am 02.06.2022 durch die Cottbuser Innenstadt mit besonderem Fokus auf die gestalteten √∂ffentlichen R√§ume statt. Bei bestem sonnigen Wetter und mit bis zu 500 Besucher/innen f√ľhrte der Rundgang vom Altmarkt √ľber den Oberkirchplatz auf die M√ľhleninsel, weiter in die Spremberger Stra√üe und √ľber den Brandenburger Platz hin zum Neubau der eG Wohnen 1902 an der Franz-Mehring-Stra√üe 62.

Neben fachlichen Informationen zu den einzelnen Standorten und zum √ľber
30-j√§hrigen Sanierungsgeschehen durfte man sich auf abwechslungsreiche musikalische und t√§nzerische Unterhaltung mit den Saspower Dixieland-Stompers, dem Irish Dance Company Cottbus e. V., dem Duo ViVo ‚Äď Vibes & Voices sowie dem Duo Lu Schulz und Felix Fr√§nkel freuen. Sportliche Auftritte lieferten die Vereine Variet√© Fantastique und Cheer Sensation Cottbus. F√ľr das leibliche Wohl sorgte an der letzten Station der Bioladen Sch√∂mmel mit einer Auswahl an Grillspezialit√§ten.
Zum Abschluss wurden die Besucher/innen durch die Feuershow von Mister Kerosin und Anna Lena ordentlich eingeheizt.

Zus√§tzlich konnten sich die Besucher/innen an jeder Station gro√üformatige Bilder auf Bannern, mit Fotoaufnahmen und Eindr√ľcken aus den letzten
30 Jahren Modellstadtsanierung, anschauen. Entstanden sind die Banner anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtebauförderung im Herbst 2021, zu dessen Anlass sie bereits schon einmal in der Innenstadt aufgestellt waren.

Aufgrund des wiederholt gro√üen Besucheraufkommens und des positiven Feedbacks soll die ModellSTADTerkundung in einem √§hnlich unterhaltsamen Format auch in den kommenden Jahren mit Blick √ľber die Modellstadtkulisse hinaus stattfinden.

Vom kompletten Neubau des Reha-Vita ‚ÄěGesundheitszentrum Ostrow‚Äú bis zum liebevoll restaurierten historischen Kleinod ‚ÄěJapanischer Pavillon‚Äú konnten sich die Teilnehmer bei der inzwischen 16. ModellSTADTerkundung am 06.06.2019 wieder an sechs Stationen beispielhaft informieren, wie die Sanierung der Cottbuser Innenstadt vorankommt.

Am Startpunkt gab es im Gesundheitszentrum Ostrow schon einmal einen ausf√ľhrlichen Blick hinter die Kulissen. ‚ÄěHier entsteht die bundesweit zweite Einrichtung f√ľr ambulante Kinder- und Jugendtherapie‚Äú, erkl√§rte Christian Seifert, Gesch√§ftsf√ľhrer der Reha Vita. Danach ging es auf den Ostrower Platz und es wurde √ľber die zahlreichen Neubauaktivit√§ten an der Franz-Mehring- und der Briesmannstra√üe berichtet. Auf dem Ostrower Steg angekommen fielen sofort alle Blicke auf den M√ľhlgraben, auf dem eine originelle Stand-up-Paddel-Show geboten wurde, bevor ein gewaltiger Regenschauer einsetzte.

Doch ein Großteil der Besucher sammelten sich auch an der nächsten Station, am Wendischen Museum, wieder, nachdem Sie den Schauer abgewartet haben und wurden mit sorbischen Klängen von Kati Sprigode und Frank Kossick belohnt. 

Im Wohnensemple ‚ÄěP30‚Äú in der Petersilienstra√üe ging es dann in die Tiefgarage, in der die Besucher von Steffen Raum, Gesch√§ftsf√ľhrer der Isahr-Immobilien, wissenswertes zum Baugeschehen erfahren konnten, bevor die M√§dels vom Jazz Dance Club Cottbus ordentlich einheizten.

Am Japanischen Pavillon, dem letzten Punkt des Rundganges, wurde eine neue Architekturtafel enth√ľllt und bei stimmungsvoller Musik von Marlene und den Lostestamentos konnten die Besucher den Abend ausklingen lassen.

            

Die 15. ModellSTADTerkundung am 07.06.2018 startete mit ihrem Vorprogramm auf der Baustelle des Wohnquartiers Q1 an der Lausitzer Stra√üe / Ecke August-Bebel-Stra√üe. Ab 18:00 Uhr hatten die Besucher die M√∂glichkeit die Baustelle und einige Musterwohnungen im Rahmen von F√ľhrungen der Treuwert Q1 Grundst√ľcksgesellschaft UG zu erkunden.

Nach altbew√§hrter Tradition leiteten die Saspower Dixiland Stompers um 19:00 Uhr den offiziellen Teil des Rundganges ein und begleiteten diesen bis zur letzten Station. Die Er√∂ffnung wurde zudem durch die Swing Band ‚ÄěKula Bula‚Äú ausgestaltet.

Sportlich und atemberaubend ging es im Meldequartier mit einer Trampolinvorf√ľhrung des SC Cottbus Turnen e. V. weiter. An der folgenden Station erhielten die Besucher von Herrn Dr. Kunze (Gesch√§ftsf√ľhrer der GWC Cottbus GmbH) interessante Hintergrundinformationen zu den frisch sanierten Geb√§uden Karl-Liebknecht-Stra√üe 28, 28a und Schillerstra√üe 50. Besucht wurden weiterhin die Neubauten in der Berliner Stra√üe 137 und in der Werner Stra√üe 1-3. Der Abschluss der Veranstaltung fand am Pavillon des Humanistischen Jugendwerkes am Schillerpark statt.

F√ľr kulturelle Abwechslung an den Stationen sorgten die Funkengarde des Kolkwitzer Carneval Club 1955 e.V., der Saxophonist Frank Widzgowski und die Tanzgruppe Arte Flamenco. Abgerundet wurde die ModellSTADTerkundung durch den Auftritt der K√ľnstler der Theater Native C auf dem stimmungsvoll beleuchteten Schillerplatz.

            

Die 14. ModellSTADTerkundung startete mit einem Vorprogramm am Konservatorium in der Puschkinpromenade. Musikalisch umrahmt durch ein Fl√∂ten- und ein Bl√§serensemble, konnten die Besucher an gef√ľhrten Touren durch das Geb√§ude teilnehmen oder die R√§umlichkeiten auf eigene Faust erkunden.

Unter den Klängen eines Klarinettenquintetts des Konservatoriums startete der Rundgang in Richtung des Wendischen Viertels. Von hier aus ging es in die Klosterkirche, weiter zum Japanischen Teehäuschen vor der Töpferstraße 2 und zur Synagoge auf dem Schlosskirchplatz. Die letzte Station bildete die Freifläche an der Franz-Mehring-Straße / Briesmannstraße.

F√ľr die musikalische Begleitung zwischen den Standorten sorgen die ‚ÄěSaspower Dixieland Stompers‚Äú.

Interessante Einblicke in die Pl√§ne und Visionen der Cottbuser Stadtentwicklung gaben Geb√§udeeigent√ľmer und die Stadtverwaltung.
Unter anderem das deutsch-sorbische Ensemble Cottbus e.V., eine Fahrrad-Stunt Show sowie die Tanzgruppe ‚ÄěNefesh Harikud‚Äú sorgten f√ľr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Abgerundet wurde die ModellSTADTerkundung durch die Cottbuser Band ‚ÄěMardi‚Äú, die den Abend musikalisch ausklingen lie√ü.

            

Bereits im Rahmen des 2015 zum Tag der St√§dtebauf√∂rderung durchgef√ľhrten Stra√üenfestes im Bereich der Friedrich-Ebert-Stra√üe/Virchowstra√üe √§u√üerten zahlreiche Besucher den Wunsch nach der Weiterf√ľhrung der ModellSTADTerkundung.

So startete in 2016 der 13. Innenstadtrundgang mit einem Vorprogramm am Dieselkraftwerk. Angelehnt an das Motto ‚ÄěWirtschaft und Handwerk‚Äú f√ľhrte die Route entlang Gerberh√§user zur Wilhelmsm√ľhle zum Ursprung von Cottbus unterhalb des Schlossberges, weiter zum Neust√§dter Platz 10/11 und zum Spremberger Turm. Abgeschlossen wurde der Rundgang im Casper Gewerbehof zwischen der Stra√üe der Jugend und der Taubenstra√üe.

An den einzelnen Stationen sorgten Akteure des Staatstheaters sowie des Cottbuser Kindermusicals, Cheerleader des Cheer Sensations Cottbus e.V., der Cottbuser Postkutscher und das Duo Mister Kerosin & Anna-Lena mit ihrer Feuer- und Fakirshow ‚ÄěDiary of Dreams‚Äú f√ľr Unterhaltung. Die Besucher erhielten wie in den Jahren zuvor fachliche Informationen zur Innenstadtentwicklung und St√§dtebauf√∂rderung.

            

Im Jahr 2015 fand zum ersten Mal der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Diesen Aktionstag nahm die Stadt Cottbus zum Anlass, ihn mit der ModellSTADTerkundung zu verbinden und erstmals das Veranstaltungsformat zu ändern.

Die G√§ste konnten sich bei gef√ľhrten Rundg√§ngen in der Friedrich-Ebert- und Virchowstra√üe √ľber die Sanierungsergebnisse informieren und die Erfolge der St√§dtebauf√∂rderung vor Ort mit einem Stra√üenfest feiern. Viele Anwohner √∂ffneten an diesem Tag ihre Hinterh√∂fe und erm√∂glichten den Besuchern vielf√§ltige Einblicke.

Die Gastronomen, K√ľnstler, Gewerbetreibenden und H√§ndler warteten mit weiteren Aktionen auf. Es wurde ein buntes Programm geboten – mit Live-Musik auf einer B√ľhne, einem Hoffest in der Friedrich-Ebert-Passage, Kurzfilmvorf√ľhrungen und einer Ausstellung von Studentenarbeiten mit Ideen zur weiteren Entwicklung der Friedrich-Ebert-Stra√üe. F√ľr B√ľhnenbeitr√§ge sorgten das Staatstheater, das Konservatorium, das Cottbuser Kindermusical, das Akkordeon Salon Orchester und Dance of Delight.

Das kulinarische Angebot der ansässigen Gastronomen wurde an einer gemeinsamen im Straßenraum aufgestellten Tafel serviert.

            

Mit einem Vorprogramm am und F√ľhrungen durchs Familienhaus startete die 12. ModellSTADTerkundung durch die √∂stliche Innenstadt.

Unter dem Motto ‚ÄěWirtschaft und Gesundheit‚Äú hatten die Besucher 2014 die M√∂glichkeit an einigen der sechs Stationen ihre eigene Fitness zu testen.

Der Rundgang f√ľhrte vom Familienhaus durch den Puschkinpark, auf den Gerichtsplatz und weiter in die einstige Stra√üe der Textilfabrikanten, zum sanierten Wohn- und Gesch√§ftshaus am Ostrower Damm 17/18. Anschlie√üend ging es √ľber den Ostrower Platz in den Innenhof der ehemaligen Elias Tuchfabrik, wo der Rundgang seinen Abschluss fand.

An den einzelnen Stationen sorgten Akteure des Cottbuser Kindermusicals, des Gymnastikvereins Cottbus e.V., des Variet√© Fantastique e. V., die Kabarettistin Andrea Kulka und Schauspieler der KUNST.FABRIK Cottbus f√ľr Unterhaltung. Mit einem Auftritt des Jazz Duos Andreas Behringer & Lu Schulz klang der Abend musikalisch aus.

            

Parallel zum Thema ‚ÄěWirtschaft und Baukultur‚Äú spielte im Jahr 2013 das Jubil√§um ‚Äě20 Jahre Stadterneuerung‚Äú eine bedeutende Rolle f√ľr den Stadtspaziergang.

Das Vorprogramm wurde am Stadtforum abgehalten und die Besucher konnten die Räumlichkeiten des Stadthauses besichtigen.

Der Rundgang selbst f√ľhrte durch die westliche Innenstadt, zun√§chst zum sanierten Kontor-Geb√§ude in der Lieberoser Stra√üe 35/36, anschlie√üend durch die Wernerstra√üe, zum denkmalgesch√ľtzten Geb√§ude der Knappschaft-Bahn-See in der August-Bebel-Stra√üe durch das Melde-Areal zum Abschluss am Staatstheater.

Neben den fachlichen Informationen zur Stadtentwicklung, sorgten an den einzelnen Stationen Mitglieder des Polizeisportvereins Cottbus ’90 e.V., der Pole Dance Schule Cottbus, des Kinder- und Jugendtheaters Piccolo, des Konservatoriums, der TheaterNative C sowie der Kunstfabrik Cottbus f√ľr Unterhaltung. Der Abend fand mit dem Auftritt des Opernchors des Staatstheaters sowie einem Feuerwerk einen stimmungsvollen Ausklang.

            

Im Jahr 2012 stand die ModellSTADTerkundung zum ersten Mal selbst im Mittelpunkt des Geschehens. Sie feierte ihr 10-jähriges Jubiläum.

Mit dem Erweiterungsbau des Landesamtes f√ľr Bergbau, Geologie und Rohstoffe konnten die Besucher auch in 2012 ein neues architektonisches Highlight in der Innenstadt besichtigen.

Die Route f√ľhrte unter dem Motto ‚ÄěWirtschaft und Mobilit√§t‚Äú anschlie√üend zu Fu√ü √ľber den Breitscheidplatz zur Stadtpromenade, dann per Stra√üenbahn zur Sandower Stra√üe und weiter zu Fu√ü durch die Magazinstra√üe bis zum Klosterplatz.

Kulturell begleitet wurde der Rundgang unter anderem vom Cottbuser Postkutscher, den Rollstuhlbasketballern der Red Rollers Cottbus, einem Auftritt des Cottbuser Kindermusicals und des Chors des Staatstheaters sowie einem abschließenden Feuerwerk.

            

Zu Beginn der ModellSTADTerkundung 2011 wurde der Erich-Kästner-Platz offiziell eingeweiht und die Besucher konnten das neue Kinder- und Jugendtheater Piccolo besichtigen.

Unter dem Thema ‚ÄěWirtschaft und Ehrenamt‚Äú f√ľhrte der Rundgang anschlie√üend durch den n√∂rdlichen Teil des Sanierungsgebiets zum Wohnquartier in der Petersilienstra√üe, zur Dreifertstra√üe 8, zur Ortsfeuerwehr Sandow in der Ewald-Haase-Stra√üe sowie abschlie√üend zur Oberkirche St. Nikolai auf dem Oberkirchplatz.

F√ľr den kulturellen Rahmen des Stadtspaziergangs sorgten das Piccolo Theater, der Chor des Staatstheaters, der Cottbus Wheel e.V., die TheaterNative C, die Ortsfeuerwehr Sandow und der Kirchenchor St. Nikolai.

            

Unter dem Thema ‚ÄěFamilie und Wirtschaft‚Äú startete der achte Stadtrundgang am Rande des Sanierungsgebiets an der Reha Vita in der Feigestra√üe, f√ľhrte am Glad-House, dem Weltspiegel, dem fu√üballzentrierten Jugendtreff sowie dem Pflegezentrum M√ľhleninsel entlang und endete schlie√ülich mit einem Feuerwerk am Planetarium.

Begleitet durch die Beigeordnete f√ľr Bauwesen Marietta Tzschoppe und Vertreter der Stadt Cottbus, wurde √ľber die aktuellen Ziele und Projekte in der Modellstadt Cottbus – Innenstadt informiert.

F√ľr die kulturelle Untermalung dieser ModellSTADTerkundung sorgten unter anderem die Theatergruppe der Lila Villa, das Filmorchester des Staatstheaters, die Tanzgruppe des Piccolo Theaters, der Volkstanzkreis Alte Liebe sowie das Cottbuser Kindermusical.

            

Im Jahr 2009 startete die ModellSTADTerkundung mit einem Vorprogramm an der Paul-Werner-Oberschule in der Bahnhofstraße. Rund 500 Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, sich auf diesem Rundgang an sechs Stationen zum Stand des Sanierungsgebietes zu informieren.

Begleitet wurde der Abend mit Musik, Theater und sportlichen Einlagen durch die Saspower Dixieland Stompers, die Theatergruppe der Paul-Werner-Oberschule, die Schauspieler des Staatstheaters, das Cottbuser Kindermusical, die Basketballer und Cheerleader der White Devils sowie weitere Cottbuser Sportclubs. Zudem stellte der Jugendhilfe e.V. das Projekt des Familienhauses vor.

            

Orte der Kunst und Kultur in der Innenstadt bildeten den Rahmen f√ľr den sechsten Innenstadtrundgang. Highlights entlang der Route waren unter anderem das damals neu er√∂ffnete Kunstmuseum Dieselkraftwerk, der Weltspiegel und das sanierte Staatstheater Cottbus, welches 2008 sein 100-j√§hriges Bestehen feierte.

Mehr als 500 Besucher folgten den die Veranstaltung umrahmenden Darbietungen der Trommelgruppe Los Pepinos, des Cello-Quartetts des Konservatoriums, der Schauspieler des Piccolo Theaters, des Spielmannszugs Cottbuser Musikspatzen, des Opernchors des Staatstheaters, der K√ľnstler der KUNST.FABRIK Cottbus, der Pyrotechniker der BTU Cottbus und des Weltspiegels.

            

‚ÄěWasser ‚Äď Lebenselixier‚Äú der Stadt lautete das Motto der f√ľnften ModellSTADTerkundung. Demnach wurde an sieben Stationen im Sanierungsgebiet die Bedeutung des Wassers f√ľr die Stadt Cottbus thematisiert.

Ausgangspunkt des Rundgangs bildete der Hauptsitz der Lausitz Wasser Gesellschaft in der Berliner Stra√üe. Von dort aus f√ľhrte der Weg √ľber die Umformerstation der Stadtwerke (heute baulich ins Piccolo Theater integriert), den Platz an der Sonnenuhr, entlang des Wendischen Museums in der M√ľhlenstra√üe und √ľber den Neust√§dter Platz flussabw√§rts zur Spree. Seinen Abschluss fand der Spaziergang im Goethepark am Amtsteich.

Zum kulturellen Begleitprogramm gehörten Darbietungen des Staatstheaters, des Ensembles Pfiffikus sowie der TheaterNative C, ein Wissenschaftsmarkt, musikalische Einlagen sowie pyrotechnische Illuminationen und Wasserspiele.

            

Die vierte ModellSTADTerkundung fiel in das Jahr des 850-j√§hrigen Bestehens der Stadt Cottbus. Dies wurde zum Anlass genommen, vier Quartiere aus unterschiedlichen Stadtentwicklungsphasen zu besuchen. Der Weg f√ľhrte somit vom Stadtursprung am heutigen Gerichtsberg in die neuzeitlich gepr√§gten Bereiche der Innenstadt.

Auch im Rahmenprogramm wurde auf 850 Jahre Stadtgeschichte eingegangen. Zudem wurde erläutert, wie das Sanierungsgebiet dazu beiträgt den Charakter der unterschiedlichen Quartiere zu bewahren bzw. zeitgemäß zu interpretieren.

F√ľr die Unterhaltung der Besucher sorgten beispielsweise das Staatstheater, K√ľnstler der Kunstfabrik Ewerk, der TheaterNativeC, des Ensembles die Calauer und die Musiker von Drjewjanki.

            

Der Stadtspaziergang des Jahres 2005 stand unter dem Motto: ‚ÄěEntwicklungsfl√§chen in der Innenstadt‚Äú. Spielerisch und k√ľnstlerisch wurde auf leerstehende Gewerbegeb√§ude, Brachen und Baul√ľcken im Sanierungsgebiet aufmerksam gemacht. Zudem bestand das Unterhaltungsprogramm aus Auftritten der Artisten des Piffikus e.V., der T√§nzer des Staatstheaters Cottbus, der TheaterNative C, des Tanzensemble Freundschaft, des Konservatoriums und den Feuerwerkern der BTU Cottbus.

Die Route f√ľhrte vom E-Werk am Spreeufer durch die Kreuzgasse und Puschkinpromenade sowie in die Petersilienstra√üe und die Wernerstra√üe.

            

Im Jahr 2004 besuchten bereits mehr als 300 Besucher die 2. ModellSTADTerkundung. Im Fokus standen die mittelalterlichen Befestigungsanlagen rund um die Altstadt. Die kulturelle Umrahmung des Rundgangs entlang des gr√ľnen Rings und der erhaltenen Abschnitte der Stadtmauer √ľbernahmen unter anderem das Tanzensemble Freundschaft auf dem Klosterplatz, Chor und Solisten des Staatstheaters Cottbus auf dem Gerichtsberg sowie die Harlekids mit einer Feuershow auf der M√ľhleninsel.

Der Erfolg der ModellSTADTerkundung 2004 war Anlass, die Veranstaltung im Sanierungsgebiet fortan jährlich stattfinden zu lassen.

            

Im Mittelpunkt der ersten ModellSTADTerkundung standen insbesondere die neu gestalteten √∂ffentlichen R√§ume in der Innenstadt. Der Rundgang f√ľhrte das vergleichsweise kleine Teilnehmerfeld von der Schlosskirche durch die Spremberger Stra√üe √ľber den Altmarkt hin zum Klosterplatz. Die n√§chsten Stationen bildeten die H√∂fe der Erich-K√§stner-Grundschule sowie des Konservatoriums in der Puschkinpromenade. Das abschlie√üende Teilst√ľck der Route f√ľhrte √ľber den Schlossberg und die M√ľhlgrabenbr√ľcke zum damals noch unsanierten Dieselkraftwerk.

Zu den Darbietungen an den einzelnen Stationen geh√∂rten unter anderem eine Feuershow der Harlekids, eine Auff√ľhrung des Piccolo Theaters, musikalische Darbietungen des Konservatoriums sowie ein Feuerwerk am M√ľhlgraben.